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Rezension zu Bad Times At The El Royale

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Rezension zu

Bad Times At The El Royale

 

Genre: Thriller

Laufzeit:  141 Min. FSK: ab 16 Jahren

Verleih: Twentieth Century Fox

Regie: Drew Goddard (The Cabin In The Woods)

Drehbuch: Drew Goddard (Cloverfield; The Cabin In The Woods; Der Marsianer)

Produzenten: Drew Goddard (Alias); Jeremy Latcham (Iron Man 2)

Kamera: Seamus McGarvey (The Avengers; The Accountant; The Greatest Showman)

Szenenbild: Martin Whist (Cloverfield; Super 8; The Cabin In The Woods; Nachts im Museum 3)

Musik: Michael Giacchino (Lost; Super 8; Star Wars: Rogue One; Planet der Affen 2 & 3)

Darsteller: Jeff Bridges (Tron; The Big Lebowski; True Grit)…Father Daniel Flynn

Cynthia Erivo (Widows)…Darlene Sweet

Dakota Johnson (Fifty Shades Of Grey 1-3; A Bigger Splash; Suspiria)…Emily Summerspring

John Hamm (Mad Men; Baby Driver; Catch Me! )…Laramie Seymour Sullivan

Chris Hemsworth (Thor 1-3; Ghostbusters; The Cabin In The Woods; Rush )…Billy Lee

Lewis Pullman (Vendetta; The Strangers: Opfernacht)…Miles Miller

Cailee Spaeny (Pacific Rim 2)…Rose Summerspring

u.v.a.

In einer regnerischen Nacht im Jahre 1969 treffen sieben einander unbekannte Personen im heruntergekommenen Hotel “El Royale“ nahe des Lake Tahoe -dessen Landesgrenze zwischen Kalifornien und Nevada mitten hindurch verläuft- aufeinander. Jede Person scheint ein Geheimnis mit sich zu führen und auch das Gebäude steckt voller Überraschungen, die im Laufe der Handlung offenbart werden und den Zuschauer in eine Geschichte voller Abgründe und schräger Begebenheiten entführen.

Wie bei allen Rezensionen gilt auch hier: beim Weiterlesen sind kleine Spoiler möglich, aber entscheidende Dinge werden natürlich nicht verraten.

Soweit das grob umrissene Handlungskonstrukt. Um den Film richtig genießen zu können, sollte man den unten verlinkten Trailer möglichst nicht anschauen und sich mit so wenig Vorwissen wie möglich in den Kinosaal begeben. Erst dann entfaltet die verschachtelte, mit einigen Rückblenden versehene Erzählung ihre volle Wirkung.

Regisseur und Drehbuchautor Drew Goddard schafft es, mit Hilfe der hervorragenden Kameraführung Seamus McGarveys eindringliche 140 Minuten auf die Leinwand zu projizieren, vorausgesetzt, man lässt sich auf diese ein.

Die Handlung setzt recht zaghaft ein und man vermutet zunächst, sich in einer Art Gaunerstück zu befinden. Die Charaktere werden nach und nach eingeführt; der Film gibt sich recht dialoglastig.
Auch kann man ihn durchaus als Kammerspiel im Sinne von Tarantinos “The Hateful Eight“ einordnen, was weiß-Gott nicht gegen den Film sprechen soll.
Dem Film kann man eine politische Sub-Ebene nicht absprechen, was aber nicht von einem Kinobesuch abschrecken soll. Denn diese ist auch durchaus zu vernachlässigen, weiß aber auch, dem geneigten Zuschauer hierdurch ein Gefühl für die aufwühlende Zeit in der er spielt zu vermitteln.

Die schauspielerischen Leistungen, allen voran die des über jeden Zweifel erhabenen Jeff Bridges, aber auch die der noch relativ unbeschriebenen Darsteller, wie die von Lewis Pullman -Sohn von Schauspieler Bill Pullman (Spaceballs; Independence Day) oder Cynthia Erivos sind durchaus beeindruckend. Und wer Dakota Johnson mal abseits ihrer Rolle in den drei doch recht mediokren “Shades Of Grey“-Verfilmungen sehen möchte, wird hier ebenfalls gut bedient.

Auch wenn es nicht der erste Film mit solch einer Ausgangssituation ist und die ein oder andere Handlungsweise der Figur zugegebenermaßen etwas überzogen wirkt, schafft er es trotzdem, den Zuschauer über knapp 2 ½ Stunden bestens zu unterhalten. Für zartbesaitete Gemüter ist er jedoch nicht unbedingt zu empfehlen.

“Bad Times At The El Royale“ läuft seit dem 11. Oktober 2018 in unseren Kinos.

 

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